Chile II


01. Januar bis 31. Januar 2026

Wir stehen still. Das Jahr startet mit einer besonderen Einladung. Pedro und Purísima Vallejos, die Schwiegereltern von unserem ehemaligen Kindermädchen Karin, haben uns zum einem typisch chilenischen Abendessen eingeladen. Die Beiden empfangen uns herzlich in ihrem Haus, einem idyllischen  Vorort von Santiago. Purísima bereitet uns ein Pastel de Choclo, einen schmackhaften Maisauflauf mit Fleisch und Gemüse. Dazu gibt es viel Alkohol; eine Art Baileys, Pisco Mango, Rotwein und zum Kaffee einen Original Schweizer „Vielle Prune“ aus Heitenried. Die Unterhaltung in Spanisch kann als angeregt bezeichnet werden. Diese fordert aber auch unsere letzte Gehirnzelle, so dass wir glatt vergessen, von der gemütlichen Runde Fotos zu machen. Danke Purísima und Pedro für den schönen Abend.

Endlich können wir Kontakt zu unserem Online-Support in Deutschland  herstellen. Rocky soll temporär wieder die Originalsoftware erhalten, damit die Werkstatt hier in Santiago ihre Fehleranalyse fortsetzen kann. Aber sie haben erst am 7. Januar Zeit die Software einzuspielen.

Wir wollen nicht tagelang auf den Campingplatz herumsitzen und fahren kurzentschlossen mit dem Bus in die Hafenstadt Valparaiso. Valparaíso, die „Perle des Pazifiks“, erstreckt sich auf mehreren Hügeln und besticht mit farbenfrohen Häusern, jahrhundertealten Gebäuden, öffentlichen Standseilbahnen, graffitiverzierten Gassen, Treppen und einem pulsierenden Leben.

Mit viel Herzblut führt uns Carolina von der Free Walking Tour durch ihren Heimatstadt. Mit ausladenden Gesten erzählt sie uns von den glorreichen Zeiten der Stadt vor über 100 Jahren, als Valparaiso für alle Schiffe aus Europa der erste große Hafen nach der Umseglung von Kap Hoorn war. Damit war es nach dem Ende des Salpeterbooms, und noch mehr nach der Eröffnung des Panamakanals 1914, schlagartig vorbei und Valparaiso verfiel in eine Art Dornröschenschlaf. Vielleicht hat gerade diese Stillstand den Reiz der Stadt erhalten.
Amüsant erzählt, erfahren wir von Carolina den Hintergrund der vielfarbigen Häuser und ihren Wellblechverkleidungen. Wie fast überall in Südamerika wurden auch hier Adobe Ziegel zum Hausbau verwendet. Um diese vor dem feuchten Küstenklima zu schützen, holten sich die Bewohner im Hafen das Wellblech, das früher als Schiffsballast den Weg in die Stadt fand. Und dann waren da noch die Farbreste, die beim Neuanstrich der Schiffe übrigblieben. Nicht ein Kübelchen, auch nicht zwei. Carolina breitet ihre Arme weit aus, um die Menge anzeigen. War es doch zu wenig für das ganze Haus, wurde das obere Stockwerk mit der nächsten verfügbaren Farbe gestrichen.  

Doch der Reiz Valparaiso entsteht nicht allein aus den bunten Häusern, auch die allgegenwärtigen Graffiti tragen dazu bei. Auch nach der Führung spazieren wie weiter durch die Gassen von Cerro Concepción und Cerro Alegre und können kaum genug sehen. „Wir sind keine Hippies, wir sind Happies“, steht oben an einer Treppe und widerspiegelt das Leben in der Stadt, die einen speziellen Zauber ausübt. Die Stadt ist so schön, dass einem davon schwindlig werden kann.

Die Software ist installiert, wir sind pünktlich am Morgen wieder in der Werkstatt. Leider musste der Spezialist für die Diagnose zu einem Notfall – als ob wir keiner wären! Dann werden halt zuerst die fälligen Ölwechsel vorgenommen. Am nächsten Tag lassen wir Rocky in der Werkstatt allein und fahren mit dem Taxi ins Zentrum. So müssen wir nicht zusehen, ob etwas läuft oder auch nicht.

Am Mercado Central steigen wir aus. Dies ist nicht etwa ein quirliger, bunter Frucht- und Gemüsemarkt, sondern ein schönes neoklassizistischen Metallgebäude mit schmiedeeisernen Motiven, kunstvollen Säulen und Bögen, die das Dach stützen. Es wurde 1872 eröffnet und beherbergt derzeit mehrere Restaurants mit typischen Speisen wie Fisch und Meeresfrüchte. Einige wenige Stände mit frischen Lebensmitteln und traditionellem chilenischem Handwerk sind übriggeblieben.

Die eine breite pulsierende Fussgängerstrasse führt uns weiter in Richtung Plaza de Armas. Es zeigt sich eine expandierende Metropole mit einem historischen Stadtkern, der seine Vergangenheit mit der Moderne verbindet. Bürotürme mit noblen Geschäften im Erdgeschoss wechseln sich ab mit traditionellen Herrenhäusern und Stadtpalästen. Exquisite Auslagen in grossen Schaufenstern verführen zum Kauf von weltbekannter Marken. Ein historisches Zentrum suchen wir vergebens, wie auch ein Straßencafé, in dem wir unseren Durst stillen können, ohne gerade ein dreigängiges Menu bestellen zu müssen.
Der Plaza de Armas in Santiago gilt als Herzstück der chilenischen Hauptstadt und markiert den sogenannten Kilometer Null, von dem aus die Entfernung zwischen den verschiedenen Städten des Landes gemessen wird. Ursprünglich hieß der Platz Plaza Mayor, doch sechs Monate nach der Gründung Santiagos und nach dem ersten grösseren Angriff der indigenen Bevölkerung wurde er in Plaza de Armas umbenannt, da die Stadt nach ihrem Wiederaufbau den Charakter eines Militärlagers annahm.
Rund um den Platz errichteten die Eroberer die offiziellen Gebäude, die in teilweise veränderter Funktion auch heute noch Bestand haben: Die Kathedrale, das Nationalmuseum (ehemalige Real Audiencia), die Hauptpost (ehemalige Casa de Gobernadores) und das Rathaus (ehemalige Cabildo Colonial).

Wir besteigen den Cerro Santa Lucía durch den monumentalen Eingang zur Alameda. Der kleine Hügel mitten in der Innenstadt ist der Gründungsort von Santiago. Entlang der attraktiven Promenade wurden über 1000 Bäume verschiedener Arten gepflanzt und wunderschöne Gärten und Plätze angelegt, die mit Statuen, Laternen, Brunnen und Vasen aus Europa geschmückt sind. Von der riesige Terrasse und dem burgähnlichen Aussichtspunkt geniessen wir den Blick über die Stadt. Trotz Rauch von Wildfeuern ausserhalb der Stadtgrenzen, erkennt man im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der majestätischen Anden.

Die Werkstatt kann trotz moderner Diagnosegeräte den Fehler bei Rocky nicht finden und sucht Rat bei einer befreundeten Firma um die Ecke, die auf Fahrzeugelektronik spezialisiert ist. Die können sich aber vor Mitte nächster Woche nicht um Rocky kümmern. Also weiter warten.

Was tun, wenn man all die kleinen Dinge erledigt hat, genügend ausgeruht ist und wieder einmal etwas Abwechslung vom schönen, heissen Campingplatz haben möchte?  Wir gehen Einkaufen ins klimatisierte Einkaufszentrum. Und „hej, hej“, es gibt ein IKEA-Einrichtungshaus in Santiago. Also nichts wie hin zu einem Shopping Erlebnis. Beim Streifen durch das Ausstellungs-Labyrinth kommt uns alles so bekannt vor: da steht das gleiche Billy Gestell wie im IKEA in Lyssach, im Restaurant gibt es Köttbullar und im Bistro den Hotdog. Nur der Schwedenshop enttäuscht. Es fehlen Knäckebrot, graved Lachs und die kleinen DELIFIKA Punchrollen, die Marcel so gerne mag.

Am Wochenende sind die bekannten Touristenspots in Chile immer sehr gut von Einheimischen besucht. Wir lassen Ihnen Platz und fahren erst am Montag wieder aus. Unser Ziel sind die Thermen, ganz hinten im Cajon de Maípo. Rocky macht sich ganz gut, obwohl es einiges in die Höhe geht. Doch dann, in einer intensiven Steigung, fällt die Leistung schlagartig ab und alle Alarmleuchten gehen an. Wir rollen zurück in die nächste Ausstellbucht, die lange auf sich warten lässt. Erst auf den zweiten Blick, sehen wir die Dieselspur, die wir hinterlassen. Bald ist der Sünder gefunden: Ein Schlauch hat sich an einer Trennstelle gelöst. Dank an Sebastian von Bohmbobil, der mich vor solchen Glanzleistungen der offiziellen Mercedes Werkstatt gewarnt hat.
Der Schaden ist trotz heissem Motor schnell behoben. Doch jetzt will Rocky nicht mehr. Wir schaffen es noch auf einen Kiesplatz am Río Volcán mit bunten Steinen und einer super Aussicht auf den schneebedeckten Vulkankegel des San José, der uns in der Abenddämmerung ein ganzes Farbenspiel präsentiert.

Wir wollen Rocky nicht weiter forcieren und fahren am nächsten Morgen zurück nach Santiago. Hier bewältigt Rocky ohne das kleinste Zucken die intensive Steigung hinauf zum Bahá’í Tempel. Eingebettet in die Ausläufer der Anden weist der achte Tempel weltweit und der erste in Südamerika die vier Merkmale aller Bahá’í-Gebäude auf: neun Türen, neun Seiten und eine zentrale Kuppel, ein Symbol für Offenheit und Gastfreundschaft gegenüber allen Besuchern, unabhängig von Glauben, Herkunft, Geschlecht oder Alter. Das Bauwerk ist eine neunblättrige Blume, 30 Meter hoch und 30 Meter im Durchmesser. Jedes Blütenblatt besteht aus einzigartigen, außen aus Glas verschmolzenen Elementen und innen aus durchscheinendem Marmor.
Das weltweit verbreitete Bahaitum wurde im 19. Jahrhundert von Bahá’u’lláh in Persien gegründet. Das Ziel der Weltreligion ist die Überwindung von Rassismus, Nationalismus und religiösen Vorurteilen, um eine friedliche Weltgemeinschaft zu bilden. Bahá’u’lláh sagt: „Nicht derjenige sollte sich rühmen, der sein eigenes Land liebt, sondern derjenige, der die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land und die Menschheit ihre Bürger.“ Eine Aussage, die aktueller nicht sein könnte.

Am Mittwochmorgen stehen wir vor dem Tor der Firma MB Importer, unserem neuen Hoffnungsträger für die Reparatur von Rocky. Wir verabreden mit Nicolas eine Testfahrt und Analyse für Donnerstag.

Gerne erinnern wir uns an die Begegnungen mit den Trollen des Dänen Thomas Dambo, die wir in den USA mehrfach angetroffen haben. Umso erfreuter sind wir, Ulla hier in Santiago de Chile im Parque de la Familia zu finden, die einzige ihrer Art in ganz Südamerika. Der fünf Meter hohe Troll aus wiederverwertetem Holz tourte 2021 als Teil des Hecho en Casa Festivals durch Chile. Nach dem Ende seiner Tournee ist der hölzerne Troll nun wieder zurück in Santiago und hat sich dauerhaft im Familienpark eingenistet.

Die Untersuchung von Rocky bringt zu Tage, dass der Ansaugstutzen des Turbos beschädigt ist und er deshalb wohl Fremdluft ansaugt, die im nicht gut bekommt. Ein Ersatzteil ist in Chile nicht zu bekommen und muss in Deutschland bestellt werden. Das bedeutet eine Verlängerung der Zwangspause um weitere 10 Tagen. Nicolas und sein Team nimmt sich weiterhin Rocky’s Gesundheit an.

Auch wir tragen etwas dazu bei. In Mendoza haben wir endlich Ersatz für unsere LED-Außenbeleuchtung bekommen, die irgendwo unterwegs einmal den Kampf gegen einen Ast verloren hat. Das defekte Leuchtband ist bald weg, aber das Klebband bleibt in der schmalen Nut haften und leistet heftigen Widerstand. Auf der wackeligen Leiter von Campingplatz knubbelt Marcel es heraus, seine Finger schmerzen. Da Erika nichts helfen kann, bäckt sie eine feine Linzertorte. Das neue Band ist schnell eingeklebt und angeschlossen. Über unserer Terrasse strahlt wieder helles, dimmbares Licht.   

Wir nutzen die Zeit für einen weiteren Ausflug in die Innenstadt. Mit der Standseilbahn fahren wir auf den Cerro San Cristóbal, dem Hausberg von Santiago. Dort umgehen wir die Souvenirläden und trinken einen zweiten Kaffee in einem der Restaurants, bevor wir zur Marienstatue hinaufsteigen und den weiten Blick über Santiago geniessen. Die Aussicht ist herrlich, wird aber von einer dichten Dunstglocke beeinträchtigt. Der Smog ist heute so dicht, dass die nahen Andenberge nicht zu erkennen sind. Also machen wir uns recht schnell auf den Weg zur Gondelbahn, die uns dem Bergrücken entlang auf der anderen Seiten wieder in die Stadt hinunterbringt.

Der Fluss Mapocho fließt in etwa von Ostsüdost nach Westnordwest durch das Zentrum Santiagos. Sein Ufer ist grösstenteils von Parks, Grünflächen und zahlreichen Spielplätzen gesäumt. Auf der Nordseite, zwischen der Pedro-de-Valdivia-Brücke und der Padre-Letelier-Brücke ist es der Parque de Las Esculturas. Der Skulpturenpark beherbergt derzeit 42 Werke zeitgenössischer chilenischer Bildhauer. Ganz alle verstehen wir nicht, aber Kunst muss man ja nicht immer verstehen.

Sanhatten ist die gängige Bezeichnung des Finanzviertels von Santiago, dessen gläsernen Bürotürme im Hintergrund in den Himmel ragen. Seit August 2015 steht hier im wahrsten Sinne des Wortes eine der größten Attraktionen von Südamerika. Nach einer fast 30-jährigen Planungs- und Bauphase wurde der Wolkenkratzer Gran Torre Santiago eröffnet. Mit einer Höhe von über 300 Metern ist es das höchste Gebäude in Südamerika. Die Sky Costanera in den Stockwerken 61 und 62, die höchste Aussichtsplattform von ganz Lateinamerika, lassen wir aus. Bei dem vorherrschenden Smog wäre der vielgepriesene Blick auf die Stadt und in die Anden wohl nicht eben herausragend.

Drei Tage braucht DHL Express, um das Ersatzteil von Deutschland nach Santiago zu bringen. Dann warten wir 4 weitere, nervenaufreibende Tage, bis das Teil endlich in Santiago ausgeliefert wird. Es ist schnell eingebaut, aber die Werkstatt hat erst in zwei Tagen Zeit für eine Testfahrt. Also machen wir uns selbst auf Testfahrt. Noch einmal fahren wir in die Höhe, in den Cajón de Maípo, diesmal bis hinauf zu den Termas Valle de Colina. Obwohl Rocky leider gleich wieder in den speziellen Notlauf fällt, bei dem er nicht forciert herunterschaltet und beschleunigt, ist seine Kraft zurück. Auch die steile Schotterstrecke, die wir mit den LKWs der Gibsmine teilen, meistert er wie früher und bring uns diesmal locker bis zu den Termas Valle de Colina.

Das Thermalwasser entsteht durch die magmatische Aktivität des Vulkans San José, der das aufsteigende Wasser erhitzt, bis es im obersten der acht terrassenförmigen Kalkbecken austritt. Die Temperaturen in den oberen Becken liegen über 50°C und nehmen nach unten hin ab. Das türkisfarbene Wasser zeugt vom hohen Mineralgehalt. Es lindert rheumatische Beschwerden, heilt Hautwunden, entgiftet den Körper und soll sogar depressive Verstimmungen und Stress lindern. Es ist ein großartiges Erlebnis, inmitten schneebedeckter Berge in einen heißen Pool zu steigen. Wieder einmal etwas für die Seele.

Auf der gegenüberliegenden Hangseite zieht uns ein kleiner Bergbach an, der viele farbige Steine mit glitzernden Einschlüssen zu Tale führt. Die Wanderung entlang dem wilden Wasser wird eher kurz, zu sehr begeistert uns die Vielfalt der Steine. Dafür dürfen heute wieder einmal ein paar davon mit uns auf die Reise.

Nach dem Eindunkeln setzen wir uns noch einmal ins angenehm warme Wasser und genießen romantisches Wohlergehen und Entspannung im Mondlicht.

Ein letzter Check in der Werkstatt und eine letzte Probefahrt mit dem Spezialisten zeigen, dass wir endlich weiterfahren können. Noch soll ein weiteres Teil ausgetauscht werden, doch das können wir selbst einbauen, nachdem es den Weg von Europa zu uns gefunden hat.

Einen ganzen Monat sind wir in Santiago stillgestanden. Doch es hätte uns an einem schlechteren Ort treffen können. Wenn wir nicht gerade in der Garage weilten, saßen wir im kleinen Obstgarten bei Matias im Camping Izuelina, wo Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Feigen, Mandeln, Pfirsiche  Granatapfel wachsen. Unter den Trauben fanden wir nachmittags Schatten, wenn die Sonne am intensivsten war. Und wurde es doch mal zu heiss, gab es im Pool die willkommene Abkühlung.
Am Wochenende bevölkerten meist Tagesbesucher den Platz. Die Männer feuern kräftig ein und legen riesige Auslagen an Fleisch auf den Grill. Am und im Pool wird geschwatzt, gespritzt, gelacht. Ballspiele werden mit viel Gelächter gespielt. Hier geht es um Spass und nicht ums gewinnen. Ihre Musik lässt auch uns mitwippen. Dazwischen gibt es  öfters einen Jauchzer und jemand singt lautstark mit. Ein saftiges Stück Fleisch, ein Stück selbstgemachte Wurst fanden immer mal den Weg zu uns zum Probieren. Ja, auch hier in Chile zeigen die Leute grosse Lebensfreude.

Los, los, endlich los. Ein letztes Mal schiebt Erika das Tor zum Campingplatz hinter uns zu. Es ist schön wieder unterwegs zu sein. Allzu weit geht es heute nicht. Bereits nach etwas über zwei Stunden biegen wir auf das Weingut Viña Escondida de Colchagua ein. Martin, Winzer  mit Hingabe und Leidenschaft, erklärt uns, wie er seinen Wein herstellt und pflegt. Seine verschiedenen Sorten lässt er uns direkt ab Fass degustieren. Ein Merlot, den charakteristischen Carménère, sowie einen exzellenten Cabernet Sauvignon.
Der Ort selbst hat eine unterhaltsame Geschichte. So soll hier einst eine verbotene Spielhölle betrieben worden sein. Der damalige Besitzer, in den umliegenden Kupferminen reich geworden, hat hier seinen Kumpels und den Leuten vom Dorf ihr hart erarbeitetes Geld aus der Tasche gezogen. Karikaturen des Besitzers,  el Dueño, und seiner drei Komplizen – la Madame, el Banquero und el Mozo – zieren lustig aufgemacht die Etiketten der Weine und das Restaurant. Für uns gibt im ehemaligen Sündenpool ein feines Mittagessen und dazu eine feine Flasche Cabernet Sauvignon.

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Chile I – Argentinien I
27.11.2025 – 31.12.2025

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