Frankreich Teil 2

28. August – 18. September 2021

Wer hat nicht schon von Saint-Malo gehört, der bretonischen Hafenstadt, im Nordwesten Frankreichs. An drei Seiten von den Wellen des Atlantiks umspült, ist die Altstadt von hohen Granitmauern umgeben. Saint-Malo war zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert eine berühmte Seefahrer- und eine blühende Handelsstadt. Vor allem ihre Korsaren waren berüchtigt und trugen viel zum Wohlstand bei: Im Grunde waren sie Piraten, die aber nicht auf eigene Rechnung, sondern mit königlicher Erlaubnis feindliche Schiffe kaperten. Außerdem gaben sie der eigenen Handelsflotte Geleitschutz.
Übrigens: Dass Saint-Malo nach der Landung der Alliierten im Zweiten Weltkrieg zu über 80 Prozent zerstört wurde, merkt man ihr schon lange nicht mehr an. Denn schnell baute man die Stadt mit Hilfe alter Pläne und Abbildungen so originalgetreu wie möglich wieder auf.

Wenn die Bucht von Saint-Malo stolz darauf sein kann, der Schauplatz der grössten Gezeitenbewegungen in Europa zu sein, so liegt das an ihrer besonderen Lage. Wenn der Atlantische Ozean, eine enorme Wassermasse, sich in den engen Flaschenhals des Ärmelkanals zwängt, entsteht eine sehr schnelle und sehr starke Welle. Der Tidenhub – der Unterschied zwischen Hochwasser und Niedrigwasser – liegt in der Region um die Stadt der Korsaren im Durchschnitt bei mehr als zwölf Metern. In der Mündung des Flusses Rance, zwischen Saint-Malo und Dinard, befindet sich ein Gezeitenkraftwerk, das bis 2011 das größte der Welt war. Unser Weg führt direkt über den Damm.

An der Küste in l’Ermot d’en Bas, am Strand von Saint-Maurice, finden wir einen tollen Stellplatz mit Sicht aufs Meer. Die weite Bucht, ein Naturreservat, ist für die Zugvögel ein Paradies. Leider ist ein nicht unerheblicher Teil mit grünen Algen bedeckt. «La marée verte», die grüne Flut, verwandelt seit Jahrzehnten im Norden der Bretagne Küstenstreifen in schleimige und mitunter giftige Strände. Nur Bagger werden der Algen an bretonischen Küstenabschnitten noch Herr. Trotzdem unternehmen wir einen ausgiebigen Strandspaziergang und finden schöne Jakobsmuscheln. Grosses Schauspiel dann am Morgen zum Frühstück: Die Pferdeliebhaber treffen sich hier am Strand, spannen ihre Sulky’s ein und ab geht’s zum Trab Training auf dem weiten Strand.

Die Bretagne ist wegen ihrer zahlreichen Buchten und Klippen bekannt. Ursprünglichkeit und Natur prägen die Region. Einen bemerkenswerten Küstenabschnitt, das beliebteste Fotomotiv der Bretagne und die höchsten Steilklippen – all das bietet die Côtes-d’Armor, das „Land am Meer“ in der Übersetzung aus dem keltischen. Ein Touristenmagnet des gesamten Departements ist die Côte de Granit Rose. Namensgebend sind die pinkfarbenen Granitformationen, die die Grenze zwischen Ozean und Land bilden. Auf 30 Kilometern erstreckt sich dieser Abschnitt der rosa Felsen zwischen Paimpol und Trébeurden. Uns wird nie langweilig auf einem der vielen Wege hoch über dem Meer entlangzufahren oder zu wandern und den Blick über die Küste schweifen zu lassen. In Ploumanac’h erkunden wir die bizarren Felsformationen. Sie sehen von jeder Seite anders aus. Mal sieht man ein Tier, mal eine Nasenspitze, mal den Hut von Napoleon. Die Fantasie spielt mit uns.

Der Pointe de Beg Ar Vir, zwischen dem Hafen von Porspaul und dem Strand von Porsguen in Lampaul-Plouarzel gelegen, bietet ein herrliches Panorama auf das Iroise-Meer und seine Inseln. Auf den weitläufigen Stellplatz steht unser Rocky in der oberen Etage. Das erlaubt uns eine grossartige Aussicht auf das Meer und dem Wind eine grosse Angriffsfläche während der Nacht. Für Erika ist an Schlaf kaum zu denken.

Und dann, da steht er! Der erste Menhir, in Kerloas. Der etwa 150 Tonnen schwere und 9.5 m hohe Granitstein muss einmal deutlich höher gewesen sein. Seine Spitze brach schon vor Jahrhunderten bei einem Unwetter ab – wahrscheinlich ausgelöst durch einen Blitzschlag; die Trümmer wurden lange Zeit auf einem benachbarten Hof „heiliggehalten“. Dennoch ist er einer der größten unter den noch aufrechtstehenden Menhiren in der Bretagne.
Fast ehrfürchtig umrunden wir ihn und rätseln, wozu er vor ca. 5000 Jahren aufgestellt wurde. Mit Obelix hat er jedenfalls nichts zu tun. Die Funktion aller Menhire ist unklar – die gängigen Vorstellungen reichen vom Zentrum eines Versammlungs- oder Kultplatzes über Landmarken bis hin zu phallischen Fruchtbarkeitssymbolen und astronomischen Interpretationen. Auch Heilkräfte wurden den Steinen zugeschrieben.
Der Menhir von Kerloas war lange Gegenstand eines lokalen Aberglaubens: Junge Paare kamen vor ihrer Vermählung nachts an diesen Ort und rieben ihre Körper an dem Stein, in der Hoffnung, schöne Kinder zu bekommen. Wo war wohl unser Stein.

In Brest besuchen wir das Aquarium Ocèanopolis. Einmal mehr tauchen wir ein in die geheimnisvolle Wasserwelt der Ozeane. Es ist immer wieder schön diese bunte Welt zu erleben. Fische in allen Farben und Formen, die gefürchteten Haie, Seesterne, Pinguine, verspielte Fischotter und und und …  begeistern uns immer aufs Neue. Zudem sehen wir interessante Filme über die Zucht von Austern und Moules, erhalten einen Einblick in die Antarktis und die Kleinlebewesen im Watt.

Was für ein Vergnügen, durch die Gassen des alten Quimper zu schlendern. Fachwerk- und Erkerhäuser in allen Farben neigen sich zu den Gässchen und lassen unsere Kamera klicken. Auch wenn einige Häuser anlehnungsbedürftig sind, stimmt doch das ganze Stadtbild.

Das Finistère (Finisterre) trägt seinen Namen zu Recht. Die Erde endet hier mit einer Reihe von Kaps und Felsvorsprüngen, die dem offenen Meer trotzen. Wir erwandern das Ende der Welt am Pointe du Raz, der uns einen Blick auf bzw. beinahe über den Tellerrand von Frankreich beschert. Ein weißes Haus in der Heide, eine mit Flechten verzierte Kapelle, ein Mini-Hafen am Fuß einer Granitklippe … Entlang der Klippen eröffnen versteckte Pfade überraschende Aussichten. Das Schauspiel der Naturgewalt des Meers mit wild zerklüfteten Felsklippen an denen sich die Wellen brechen, sowie eine fast vegetationslose, vom Wind gezeichnete, karge Landschaft begeisterten uns. Zum Übernachten entfliehen wir dem Touristenstrom an den Point du Van.

Wenn die Rede von Concarneau ist, ist damit in der Regel die spektakulär gelegene Ville Close gemeint: Umgeben von seinen stattlichen Mauern aus dem 14. – 17. Jahrhundert liegt der mittelalterliche Teil von Concarneau mitten im Becken des Fischerhafens. Nur zwei Brücken verbinden die Insel mit dem Festland. Im Inneren dieser ehemaligen Festung schlängeln sich viele enge, autofreie Gassen durch die historischen Häuserreihen. Altes Kopfsteinpflaster, Möwengeschrei und in der Ferne die Geräusche des Fischerhafens: Es könnte unglaublich schön sein in Concarneau. Doch statt Autos drängen sich auch jetzt, am Ende der Saison noch Tausende von Touristen durch die schmalen Gassen. Wir geben zu – uns ist Concarneau eigentlich viel zu touristisch. Und dennoch können wir auf einen Besuch der Altstadt nicht verzichten.

France Passion lädt zum Übernachten bei Winzern, auf Bauerhöfen und auf handwerklichen Betrieben ein. Unser zweiter Versuch führt uns auf einen Bauernhof in Tregunc. Die Hühner, der Hahn, die Ziegen und die Hunde begrüssen uns heftig. Leider sind wir ausser Saison, so wird nichts aus dem Moulesessen, welches hier sonst mit den Gästen zelebriert wird.

Die 7000 Jahre alten Steinreihen von Carnac sind als Zeugnis der europäischen Vorgeschichte in der ganzen Welt bekannt. Das Besondere an den Megalithen von Carnac ist ihre unglaubliche Anordnung in gleichmäßig angelegten Reihen. Allein die beiden wichtigsten Stätten, Ménec und Kermario, zählen etwa 3000 Menhire. Die Steinreihen ziehen sich über fast 4 Kilometer. Die Steine sind in absteigender Reihenfolge platziert, und jede Anordnung endet in einem mehr oder weniger sichtbaren Steingehege.
Wozu all diese aufgerichteten und aneinandergereihten Steine? Obelix hat definitiv auch hier nichts damit zu tun, die Menhire standen ja schon lange vor den Galliern. Mehrere Theorien, darunter ziemlich verrückte, versuchen diese Bauwerke zu erklären: religiöse Denkmäler, Mond- oder Sonnenkult, Kalender für den Ackerbau oder, der Legende nach, die Versteinerung der römischen Armee! Es bleibt ein ungelöstes Rätsel! Die Relikte aus dieser vorgeschichtlichen Epoche lassen dennoch darauf schließen, dass die Steine als heilige Grabstätten dienten.

Die ganz am Ende des Golfe du Morbihan gelegene Stadt Vannes, verfügt mit 171 Holzfachwerkhäusern über eine besonders schöne Altstadt. Gegenüber dem Hafen, präsentiert sich der Place Gambetta wie ein Bäderort mit unzähligen, noblen Terrassen, ehe man durch das Saint-Vincent-Stadttor in die Altstadt schlendert. Jenseits des Tors drängen sich Gebäude aus dem 17. Jahrhundert in der Straße. Rund um den Place des Lices, an dem die mittelalterlichen Turniere ausgetragen wurden, stehen Stadtvillen und Fachwerkhäuser Seite an Seite. Die Fassaden leuchten in Farben, die die Häuserreihen besonders fröhlich anmuten lassen. Hinter der Kathedrale bietet die Rue Saint-Gwénaël eine breite Auswahl an Fugen und Erkern, die bis zur Porte Prison hinabreicht. Von dort gelangt man zur Garenne-Promenade, die an den im 13. Jahrhundert errichteten Stadtmauern entlangführt. Türme und Tore folgen in bemerkenswerter Harmonie aufeinander; unterhalb davon liegen schöne französische Gärten.

Saint-Nazaire ist der Schlüssel zur Loire-Mündung. Die Stadt beginnt ihr Seeabenteuer als Vorhafen von Nantes Mitte des 19. Jahrhunderts. Die erste Werft entsteht, und die Stadt ist das Ausgangstor für die zu den Antillen oder nach Mexiko auslaufenden Schiffe. Das Leben ist schön, die Schiffe grandios und die Kais exotisch. Doch das Blatt wendet sich: 1942 und 1943 machen die auf die deutsche U-Boot-Basis zielenden Bombenangriffe der Alliierten die Stadt dem Erdboden gleich. Nach ihrem Aufbau setzt sie ihr industrielles Epos fort. In der riesigen Werft «Chantiers de l’Atlantique» zählen wir nicht weniger als 4 Kreuzfahrtschiffe im Bau.
Der U-Bootbunker, den die deutsche Kriegsmarine im 2. Weltkrieg errichtet hat, steht immer noch am Hafen. Das hässliche Betonding bietet vom Dach aus einen grossartigen Weitblick auf den Hafen und die Werft. Der Stadtstrand lädt nicht gerade zum Baden ein. Die Wasserfarbe im Braunton gefällt uns nicht. Wir packen ein Nachtessen ein und setzten uns gemütlich an den Strand zum Picknick.

Über die Pont de Saint Nazaire geht’s weiter. Auch diese Brücke fasziniert uns. Wir queren sie zweimal hin und zurück, vor allem, weil es von der Brücke eine gute Aussicht auf die Werft gibt. Haben wir nun alle möglichen Bilder im Kasten?

In Nantes freuen wir uns erst mal auf die Ille de Machines, der Geburtsstätte des Drachen von Calais. In der Galerie des Machines lassen wir uns von all den mechanischen Tieren überraschen. Im Gewand von Kolibris, Chamäleon, Ameise, Faultier und Spinne bis zur Raupe wird uns geniale Technik, eingepackt in überraschungsreiche Designdetails vorgeführt. In der Vorhalle steht der Elefant: Überlebensgross, überwältigend, genial. 12m hoch, 8 m breit und 21 m lang, 48.4 Tonnen Stahl und Holz, eine Metallrahmenstruktur, die 2 500 Liter Hydrauliköl benötigt. Die Bewegungen entstehen mit Hilfe von 62 Zylindern, davon 46 hydraulische, 6 pneumatische und 10 Gaszylinder. Zu unserer Enttäuschung ist er heute wegen Wartungsarbeiten nicht unterwegs. Dafür erleben wir das dreistöckige Carroussel des Modes Marins, die Traumwelt des mechanischen Aquariums. Mit seinen erstaunlichen Maschinen (Riesenkrabbe, Piratenfisch, Tintenfisch mit Rückenantrieb usw.), die ein poetisches Ballett vorführen, markiert dieses Karussell die zweite Phase des künstlerischen Projekts der Maschinen der l’Ile de Nantes.

Aber Nantes ist natürlich nicht nur die Ile de Machines, sondern ein Ort, der sich elegant zwischen Vergangenheit und Modernität bewegt. Eine 22 km lange grüne Linie, die «Voyage à Nantes», durchzieht die Stadt und führt die Besucher zu den schönsten Plätzen. Wir flanieren auf unserer eigenen, kürzeren Linie durch die Altstadt und finden uns in der Passage Pommeraye wieder, einer wunderschönen überdachten Galerie aus dem 19. Jahrhundert. Die dreigeschossige Galerie mit Boutiquen und Restaurants besticht durch die sehr schöne Treppe aus Holz und Metall, die Fenster und die kannelierten Säulen. Durch eine Seitengasse erblicken wir die «Le Naufrage de Neptune», das Schiff, das am Place Royal Brunnen auf Grund gelaufen ist. Dieses Kunstobjekt aus Voyage à Nantes zieht unsere Blicke auf sich.
Im Herzen der Altstadt steht die Burg der Herzöge der Bretagne aus dem 15. Jahrhundert. Der Turm der Goldenen Krone, der Brunnen mit schmiedeeisernen Elementen, auf dem sich die Herzogskrone befindet, und der grosse Wohntrakt mit gotischen Fensteröffnungen, gehören zu den Besonderheiten der Burg, die man gesehen haben muss.

Der Weg bis La Rochelle ist weit, zu weit. Wir suchen auf halbem Weg ein Plätzchen zum Übernachten und finden in Jard sur Mer einen Stellplatz mit direktem Strandzugang. Ein kurzer Spaziergang durch den Sand und ein Treffen mit Christine, lange Gespräche über Gott und die Welt und vieles mehr fordern uns heraus. Wir packen das Nachtessen ein und geniessen ein Picknick am wellenschäumenden Strand. Die schönen Steine animieren Marcel wieder einmal zu einem Steinmandli, das erstaunlich lange Wind und Wellen standhält.

Unser Navi leitet uns quer durch schmale Strässchen, eine Fußgängerzone und über eine kleine Zugbrücke – Rocky passt geradeso durch – zum Camping Municipal Le Solei in La Rochelle. Der Platz ist ideal gelegen, in Gehdistanz zum berühmten Alten Hafen und voll belegt für die nächsten Tage. Es findet gerade das Grand Pavois statt, die internationale nautische Messe. Also noch einmal durch und um die ganze Stadt zum Aire de Camping-Cars de Port Neuf. Kein Problem, in 20 Minuten sind wir mit den Fahrrädern am Vieux Port. Trotz der vielen Leute lohnt sich der Bummel durch die hübschen Gassen der Altstadt und der Spaziergang auf den Kais, bewacht vom Turm Chaîne und dem Turm Saint-Nicolas. Ein Aperitif in einem der vielen Cafés an der Promenade und feine Moules in einem der Hafenrestaurants bilden den Abschluss eines tollen Besuchs in La Rochelle.

Mit der Fähre setzen wir von Royan über die Gironde nach Verdon über. Wir sind im Médoc, der dreiecksförmigen Halbinsel, die zwischen der Côte d’Argent, dem Mündungsarm Gironde und dem Meeresbecken von Arcachon liegt. In Montalivet les Bains besuchen wir wieder einmal den bekannten Markt, bevor es nach Carcans Plage geht. Dort genießen wir ein paar nostalgische Tage auf «unserem» Camping de l’Océan. 1993 haben wir das erste Mal hier die Sommerferien mit unserer Familie verbracht, damals noch mit dem Zeltklappanhänger. Der einfache Campingplatz im kleinen unverbrauchten Küstenort am kilometerlangen Sandstrand hat uns damals so gefallen, dass wir viele weitere Jahre hier unseren Familienurlaub genossen. In den 12 Jahren seit unserem letzten Aufenthalt scheint der Ort vom grossen Touristenboom weiterhin verschont geblieben zu sein. Es ist schön wieder hier zu sein.

Nun geht es der Cote d’Argent, der Silberküste entlang weiter nach Süden. Wir wollen wieder einmal zur Dune du Pilat, die wir während unseren Sommerurlauben regelmäßig besucht haben. Die auch als „die weiße Dame“ bekannte Düne kann sich sehen lassen: sie ist 106 Meter hoch, 2,7 Kilometer lang und besteht aus etwa 60 Mio. Kubikmetern Sand. Ihre Geschichte geht auf Tausende von Jahren zurück.
Wir ergattern uns einen Spitzenplatz auf den Camping Le Panorama am Südende der Düne. Es eröffnet sich ein ganz neues Bild von der Dune du Pilat und dem Bassin von Arcachon. Vor uns liegt die Sandbank von Arguin mit den Moules und Austern Zuchten, das Meer spiegelt in allen Blautönen und in der Luft wiegen sich die Paraglider. Mehrere dutzende Schirme, in allen Farben, drehen sich und lassen sich vom Wind in die Höhe tragen. Der direkte Zugang zur Düne ist das berühmte Tüpfelchen auf dem I und erlaubt uns die vielen Flieger beim Starten und Landen zu beobachten. Wir bleiben 2 Tage.

Die Stadt Biarritz haben wir vor Jahren schon einmal besucht und erinnern uns gut der engen Gassen. Wohl eher nichts für Rocky. Wir übernachten erst mal im Nobelvorort Ilbaritz und erfreuen uns an den hoch aufspritzenden Wellen am felsigen Strand. Beim Aperitif im Strandcafé genießen wir die Sicht auf die Surfer bei ihren Versuchen, die beste Welle zu reiten.

Es regnet. Die ganze Nacht schon hat es kräftig geregnet und jetzt regnet es immer noch in Strömen. Wir suchen uns das nächste McDonalds. Hier haben wir freies WLAN und können uns der Fertigstellung des fälligen Reiseberichtes widmen. Gegen Mittag füllt sich das Restaurant immer mehr. Es regnet immer noch und der Wetterbericht meldet nichts besseres, auch nicht für die nächsten Tage. Wir beschließen spontan, die Pyrenäen links liegen zu lassen und nach Pamplona zu fahren. Dort soll es sonnig sein. Ja, über Spanien scheint die Sonne! Davon jedoch mehr im nächsten Bericht.

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